wlanerweitern
Von Tim Bordel / BlogEDVWLAN

WLAN Empfangsbereich vergrößern

Letzte Woche hatten wir den spannenden Auftrag, auf einem Landwirtschaftlichen Betrieb ein Netzwerk so zu erweitern, dass der Kunde auch in den weiter entfernteren Ställen, guten WLAN Empfang hat. Dies haben wir durch einen Accesspoint, den wir im Garten installiert haben, möglich gemacht.

Wir haben damit begonnen, einen geeigneten Platz für den Accesspoint zu finden. Dazu haben wir uns das Gelände etwas genauer angeschaut und dabei eine im Garten stehende Hütte entdeckt. Diese war nicht weit vom Wohnhaus und von den Ställen entfernt und bot dem Accesspoint auch den perfekten Schutz vor Wind und Regen.

Nachdem wir das erledigt hatten, machten wir uns an die Leitung zwischen Accesspoint und der Netzwerkdose die im Wohnzimmer montiert war. Wir entschlossen uns dafür, direkt an der Netzwerkdose durch die Wand zu bohren, um ein Netzwerkkabel nach draußen zu verlegen. Auf der anderen Seite kamen wir perfekt in einer Fuge zwischen zwei Klinkersteinen heraus. Somit konnten wir das Kabel hindurchziehen und das Loch von draußen mit Plastik-Fermit zu schmieren. Dies hat den einfachen Grund, dass von außen keine Feuchtigkeit oder Kälte ins Haus kommt.

Draußen fanden wir dann ein kleines Kiesbeet direkt an der Hauswand vor. Dieses war mit Steinplatten abgegrenzt und da wir das Kabel nicht über der Erde verlegen wollten bohrten wir ein weiteres Loch durch eine der Steinplatten. Dies hatte den Vorteil das man später kein Kabel im Garten liegen hat. Als das Loch endlich gebohrt war, was eine Weile dauerte, da die Steinplatte recht dick war, führten wir das Netzwerkkabel durch ein sogenanntes Baurohr, um es vor Nässe zu schützen. Wir verlegten das neue Kabel in einem, vom Kunden zuvor gebuddelten, Graben. Es waren gute fünfundzwanzig Meter bis zu der Hütte. Als wir an der Hütte angekommen sind, verlegten wir das Kabel an der Rückseite der Hütte und unter den Dachbalken entlang. Am anderen Ende der Hütte montierten wir noch eine Feuchtraumsteckdose, um den Accesspoint mit Strom zu versorgen. Nachdem wir das alles erledigt hatten, haben wir den Accesspoint angeschlossen und unter den Dachplatten angebracht. Anschließend haben wir den Accesspoint per Laptop in das Netzwerk integriert.

Zum Schluss haben wir den Graben zugeschüttet und die Erde wieder befestigt. Nachdem wir dann noch den WLAN Empfang auf dem Gelände zusammen mit dem Kunden getestet hatten, konnten wir uns ein weiteres Mal von einem zufriedenen Kunden verabschieden.